„Top 100“ zeichnet erstmals auch die „Innovation des Jahres“ aus

Innovative Produkte sorgen für Wachstum. Das hat die aktuelle weltweite Datenerhebung des Marktforschungsunternehmens GfK zum Markt für Unterhaltungselektronik, IT und Telekommunikation ergeben. Voraussetzung ist, dass sie auch geschickt vermarktet werden. Vor allem mittelständischen Betrieben fehlen allerdings oftmals die finanziellen und personellen Ressourcen, um wirksam die Werbetrommel rühren zu können. Hier schafft die Mittelstandsexpertin compamedia GmbH Abhilfe: 2010 wird im Rahmen des Innovationsprojekts „Top 100“ zum ersten Mal auch die „Innovation des Jahres“ gekürt – ein publikumswirksamer Preis, der einer echten Innovation zur verdienten Popularität verhilft und die Absatzchancen des Produkts deutlich erhöhen wird.
Ausgezeichnet wird eine Produktneuheit oder eine Dienstleistung, die Maßstäbe gesetzt hat. Diese Würdigung kann anschließend für die Produktkommunikation verwendet, das Produkt selbst mit der Prämierung „Innovation des Jahres“ gebrandet werden. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist, dass das einreichende Unternehmen zuvor den Sprung in die Riege der „Top 100“ geschafft hat – also zu den hundert innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands zählt. Dazu müssen sich die Firmen erfolgreich einer wissenschaftlichen Analyse der Wirtschaftsuniversität Wien in den Kategorien „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovationserfolg“ stellen. „So beweisen uns die Teilnehmer, dass ihre Neuheit kein Zufallsprodukt ist, sondern das Resultat eines systematischen und nachhaltigen Innovationsmanagements“, begründet Studienleiter Prof. Dr. Nikolaus Franke das Projektdesign.
Einen positiven Marketingeffekt hat schon allein der Sprung in die „Top 100“: Die Mittelständler, die sich in der Bestenliste etablieren, erhalten das „Top 100“-Gütesiegel – eine Bestätigung ihres vorbildlichen Innovationsmanagements von unabhängiger, wissenschaftlicher Seite und damit ein Pluspunkt bei der Positionierung am Markt. Damit die Öffentlichkeit davon erfährt, werden die Unternehmen gezielt bei ihrer Kommunikation rund um die Auszeichnung unterstützt. Der Vergleich mit den besten Mittelständlern Deutschlands sowie der individuelle Benchmarkingbericht von Prof. Franke helfen beim Optimieren des Innovationsmanagements. Der Zusammenschluss von 100 Top-Mittelständlern sorgt darüber hinaus für wertvolle Geschäftskontakte.
Prominenter Fürsprecher des Projekts ist Lothar Späth. Interessenten können sich ab sofort direkt online unter www.top100.de bewerben. Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober 2009.

Kostenlose Seminare im Rheinland

Für Gründer aus dem Rheinland bietet sich folgendes Angebot an:
Das Netzwerk NUK (Neues Unternehmertum Rheinland) bietet ab sofort wieder kostenlose Coaching- und Weiterbildungstermine an.Mit Unterstützung von persönlichen Beratungen, Vorträgen und Workshops können die Start-ups also an ihren Geschäftskonzepten feilen.
Infos und Anmeldung:www.neuesunternehmertum.de

Top-Mittelstand würde Merkel wählen

Angela Merkel hat bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag nichts zu befürchten. Jedenfalls, wenn es nach der deutschen Mittelstandselite ginge. Das hat eine aktuelle Umfrage der Überlinger compamedia GmbH ergeben. Satte 66,2 % der Stimmen der Unternehmer, die in den vergangenen drei Jahren mit den Gütesiegeln „Top 100“ und „Top Job“ ausgezeichnet wurden, kann die amtierende Bundeskanzlerin für sich verbuchen – das würde locker für eine Regierungsbildung ohne Koalitionspartner reichen. Auf Platz zwei folgt FDP-Spitzenkandidat Guido Westerwelle. Immerhin noch 23,1 % der Befragten würden sich für ihn entscheiden, wenn sie kommenden Sonntag den Bundeskanzler direkt wählen könnten. Der Herausforderer der SPD, Frank-Walter Steinmeier, landet mit lediglich 7,7 % weit abgeschlagen auf Platz drei. Die Vertreter der Grünen und der Linken, Jürgen Trittin und Gregor Gysi, haben nach diesem Ergebnis keinen einzigen Unterstützer in der deutschen Mittelstandselite. Merkel kann bei der Entscheidung am 27. September auf „Überzeugungswähler“ setzen: Eine „international sehr erfolgreiche Politikerin“ und „erfahren in der Führung durch schwierige Zeiten“ ist sie, bestätigen ihr die Befragten. Außerdem „vertritt (sie) hervorragend Gesamtdeutschland“, ist „sympathisch“, „agil“ und „intelligent“, so die Meinungen. Guido Westerwelle löst dagegen nicht ganz so große Euphorie aus. Für einen Teilnehmer ist er gar nur eine Verlegenheitslösung: „Alle wählen das vermeintlich kleinste Übel, hoffentlich kommt am Ende kein großes für alle raus“, begründet er sein Votum für den FDP-Chef. Wolfgang Grauthoff von der Grauthoff-Türengruppe setzt dagegen auf die Kernkompetenz der Liberalen: „Erst muss die Wirtschaft laufen, dann kommt alles andere von allein.“

Zur Umfrage:

Die Abstimmung wurde vom 18. bis zum 22. September 2009 durchgeführt. Befragt wurden 595 Geschäftsführer, deren Unternehmen 2007, 2008 und 2009 mit dem Gütesiegel „Top 100“ für herausragendes Innovationsmanagement oder mit dem Siegel „Top Job“ für hervorragende Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet wurden.

Bessere Unterstützung für Gründer aus Hochschulen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Förderrichtlinien für das Programm „Exist-Forschungstranfer“ verbessert bzw. nachgebessert. Zukünftig erhalten Forscher, die bisher an einer „ausseruniversitären“ Einrichtung an ihrer Geschäftsidee gearbeitet haben, genauso viel Unterstützung, wie Gründer aus Hochschulen. Sie werden dann zu 90 Prozent und nicht wie bisher mit nur 50 Prozent vom BMWi finanziert.
Darüber hinaus soll das betriebswirtschaftliche Know How aller StartUps gestärkt werden.
Weitere Informationen: www.exist.de.

Onlinedatenbank für Auftragnehmer öffentlicher Aufträge

An öffentliche Aufträge zu  kommen, war bisher sehr bürokratisch. Ein neues Portal soll das jetzt etwas erleichtern:
Präqualifizierung ist ja die vorgelagerte und auftragsunabhängige Prüfung und Zertifizierung von Eignungsnachweisen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL). Diese Dokumente müssen Unternehmen immer vorlegen, um ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Gesetzestreue und Zuverlässigkeit nachzuweisen, wenn sie sich um öffentliche Vergaben bewerben.
Die bundesweite Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich beinhaltet alle Unternehmen, die von Auftragsberatungsstellen oder von Industrie- und Handelskammern auf ihre Eignung im VOL-Bereich überprüft worden sind. Diese Unternehmen können dort über unterschiedliche Suchkriterien, wie Name, Sitz, Branchencode etc., gefunden werden.Der Vorteil des Verfahrens soll sein, bei einer Angebotsabgabe nur noch der Zertifikatscode anzugeben, beziehungsweise eine Kopie der Auszeichnung beizulegen. Einzelnachweise sind also nicht mehr notwendig.
Infos:
https://www.pq-vol.de/info/

Sportsponsoring

Dieses Thema ist auch für kleine Unternehmen interessant, weshalb ich heute kurz darauf eingehe. Die Frage ist ja, was Sie damit erreichen wollen. Als reine Erinnerungswerbung eignet sich das Ganze eher weniger. Warum nutzen es aber gerade grosse Unternehmen? Nun, man kann es von der Steuer absetzen und es schmeichelt oft der Eitelkeit einiger verantwortlichen Manager.
Sinn macht Sportsponsoring natürlich für Hersteller von Sportbekleidung und Sportgeräte. Aber auch Red Bull hat gezeigt, wie man dieses Mittel erfolgreich nutzen kann, um die eigene Marke als Event zu zelebrieren. Wichtig dabei ist aber, dass Produkt/Dienst und Sport zusammenpassen. Ein Sportstudio auf den Trikots einer lokalen Mannschaft kann mehr bewirken, als viele (oft genauso teure) Printanzeigen. Bei einer Versicherungsagentur ist der Nutzen dagegen eher bei Null. Ich für meinen Teil nutze die Businessnetzwerke, die fast alle Bundesligavereine anbieten, um mit anderen Sponsoren ins Geschäft zu kommen. Die Werbung innerhalb der Sportart ist dabei nur die Eintrittskarte. Wie bei allen Netzwerken muss mann aber auch bereit sein, einige Freizeit zu opfern und deshalb sollte eine gewisse Begeisterung für den Verein und seine Sportart aus meiner Sich vorhanden sein.

Trend: Produktinfo als QR Code

Eine kosten- und platzsparende Möglichkeit für Informationen über Produkte bieten QR Codes. Besonders erfolgreich wird dies zum Beispiel im Einzelhandel eingesetzt: Die Nachfrage nach Informationen über Obst und Gemüse steigt dort stetig an. Mithilfe des QR Codes kann sich der Kunde Informationen ganz einfach auf sein Mobiltelefon laden, z.B. wie das Produkt angebaut worden ist, ob auf bestimmte Pestizide verzichtet wurde etc. Auch kann man auf diese wiese Rezepte und Zubereitungsarten direkt auf dem Produkt platzieren. Aufgrund solcher Informationen ist der Kunde eher bereit, höhere Preise zu bezahlen, und davon profitiert natürlich auch der Handel. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist der Japanische Lebensmittelgroßhändler Aeon, der Informationen mittels QR Codes schon seit 2004 einsetzt.In Deutschland bietet solche Dienste für Händler z.B. Mobile Offer Deutschland aus Hannover an.

Neue Regeln beim Meister-Bafög

Das Meister-Bafög ist für viele eine Erfolgsgeschichte – und wird deshalb weiter verbessert. Seit Anfang Juli gelten einige Neuerungen. Die wichtigsten Änderungen habe ich mal herausgesucht:

  • Besonders erfreulich für Gründer, die sich innerhalb von drei Jahren nach der Prüfung selbstständig machen und mindestens einen Mitarbeiter oder Auszubildenden einstellen ist, dass das Darlehen ihnen zu 33 Prozent erlassen.
  • Die Förderung kann jetzt auch dann in Anspruch genommen werden, wenn der Meisterschüler bereits eine selbst finanzierte Fortbildung absolviert hat.
  • Wer die Prüfung erfolgreich besteht, erhält einen Erlass auf das Darlehen für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren in Höhe von 25 Prozent.
  • Der Unterhaltsbeitrag für Kinder wurde von 179 Euro auf 210 Euro pro Monat angehoben und wird nun zur Hälfte bezuschusst.

Weitere Informationen zum Meister-Bafög finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung  www.meister-bafoeg.info.

Die Zukunft der Printanzeige

Bisher galten Printanzeigen im Vergleich zur den Möglichkeiten des World Wide Web eher als langweilig und veraltet. Das ändert sich nun:
Mobile Offer Deutschland verwendet eine Technologie aus Japan dazu, um aus einfachen Anzeigen und Berichten virtuelle Erlebnisse zu machen und verbindet Zeitungen, Magazine und Plakate mit der digitalen Welt. Das ganze wird über QR-Codes realisiert. Diese QR-Codes mit Zusatzinformationen und Diensten können mit jedem Druckverfahren innerhalb gewöhnlicher Anzeigen genutzt werden und bieten im Printbereich ganz neue Möglichkeiten. Aus einfachen Printanzeigen werden so über ein Handy z.B. vollanimierte Produktinformationen, Bestellformulare für Tickets und Produkte oder bieten einen Einblick in die aktuelle Speisekarte eines Restaurants. Dazu benötigt man nur ein internetfähiges Handy mit integrierter Kamera und QR-Code Reader. (Diesen kann man z.B. kostenlos auf http://get.beetagg.com downloaden.)
Mobile Offer Deutschland bietet von einer kostenlosen Free Version ihres QR-Online Editors bis zu Komplettlösungen für verschiedene Branchen die nötigen Werkzeuge, damit auch kleine Unternehmen diesen neuen Trend nutzen können.

Infos: www.mobileoffer.de

Mittelständische Innovationselite gesucht

Ab sofort können sich Mittelständler wieder um eine Aufnahme in die Riege der 100 innovativsten Unternehmen bewerben – und ihre Wettbewerbsposition im kommenden Aufschwung damit entscheidend verbessern. Bundesweit und branchenübergreifend vergleicht Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien zum 18. Mal das Innovationsmanagement der Teilnehmer und ermittelt die 100 besten. Erstmals haben die ausgezeichneten Top-Innovatoren dann die Möglichkeit, dem erlesenen „Top 100“-Club beizutreten. Außerdem winkt der Titel „Innovator des Jahres“. Eine weitere Premiere: 2010 wird zum ersten Mal die „Innovation des Jahres“ gekürt. Ausgezeichnet wird eine Produktneuheit oder eine Dienstleistung, die Maßstäbe gesetzt hat. Prominenter Fürsprecher des Projekts ist Lothar Späth. Interessenten bewerben sich direkt online unter www.top100.de. Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober 2009. Entscheidend für die Aufnahme in den Kreis der 100 Besten ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Analyse in den Kategorien „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovationserfolg“. Besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage kann das aufschlussreich sein, findet Studienleiter Franke: „Wer als Reaktion auf sinkende Auftragseingänge seine Innovationstätigkeit komplett einstellt, handelt wie ein Landwirt, der angesichts einer schlechten Ernte aufhört zu säen. Das Gegenteil wäre richtig: Jetzt muss er die Aussaat intensivieren. Die nächste Erntezeit steht bevor“, betont er. „Mit unserer Analyse geben wir mittelständischen Unternehmern wertvolle Hinweise darauf, ob sie ihr Feld optimal bestellt haben – oder wo sie noch einmal düngen müssen.“ Die Mittelständler, die sich in der Bestenliste etablieren, erhalten das „Top 100“-Gütesiegel: eine Bestätigung ihres vorbildlichen Innovationsmanagements von unabhängiger, wissenschaftlicher Seite und damit ein Pluspunkt bei der Positionierung am Markt sowie bei begehrten Fachkräften. Damit die Öffentlichkeit davon erfährt, werden die Unternehmen gezielt bei ihrer Kommunikation rund um die Auszeichnung unterstützt. Der Vergleich mit den besten Mittelständlern Deutschlands sowie der individuelle Benchmarkingbericht von Prof. Franke helfen beim Optimieren des Innovationsmanagements. Der Zusammenschluss von 100 Top-Mittelständlern sorgt darüber hinaus für wertvolle Geschäftskontakte. Neu ist in diesem Jahr die Möglichkeit für „Top 100“-Unternehmer, einem exklusiven Club beizutreten: „Damit möchten wir die Gemeinschaft der 100 besten Innovatoren weiter stärken. Im Jahresverlauf werden sich die Clubmitglieder bei einer Reihe außergewöhnlicher Treffen immer wieder begegnen und so ihre Kontakte weiter intensivieren können“, erläutert compamedia-Geschäftsführer Joachim Schuble die Idee. Startberechtigt sind Unternehmen aller Branchen mit bis zu 5.000 Mitarbeitern. Die Kosten für die Bewerbung betragen € 600 zzgl. MwSt. Mentor und Kooperationspartner Mentor des Projekts ist Lothar Späth.

Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, der BVMW Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., die SchmidtColleg GmbH & Co. KG, der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Weissman & Cie. Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.

Wissenschaftliche Leitung:

Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dr. Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Er ist einer der weltweit führenden Experten für User-Innovation.