Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften beim Bundesanzeiger offen legen


Gerne wird von Gründern und Unternehmern vergessen, dass Kapitalgesellschaften ihren Abschluss beim elektronischen Bundesanzeiger offen legen müssen. Seit Jahresbeginn ist das aber kein Kavaliersdelikt mehr. Das „Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie Unternehmensregister“ (EHUG) schreibt nämlich vor, dass Jahresabschlüsse ab dem Wirtschaftsjahr 2006 beim elektronischen Bundesanzeiger in Köln einzureichen sind. Wer dies nicht macht, muss mit Ordnungsgeldern bis zu 25.000 Euro rechnen. Das Bundesamt für Justiz wird neuerdings auch tätig, ohne dass ein Antragsteller gezielt auf Veröffentlichung drängt. Der Verlag des Bundesanzeigers erstellt nämlich eine Fehlliste säumiger Unternehmen.
Vorgelegt werden kann über die Internet-Seite des Bundesanzeigers, das Rechenzentrum der DATEV eG oder auf Papier. Beim Dateiformat empfiehlt sich XML oder XBRL, da sie mit den niedrigsten Veröffentlichungskosten verbunden sind. Es sind aber auch RTF-/Word und PDF möglich.

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