Vorsteuer soll ab 2010 innerhalb der EU einfacher werden


steuerUnternehmer, die wie ich innerhalb der EU tätig sind, kennen das Problem mit der Vorsteuer bei Geschäften mit Unternehmen aus anderen EU-Ländern nur zu gut. Wenn Sie, wie ich, Anträge in Bulgarien stellen mussten, war das ein sehr aufwendiger und komplizierter Akt. Durch die Novellierung im „Mehrwertsteuerpaket“, mit dem der deutsche Gesetzgeber die EU-Mehrwertsteuersystemrichtlinie in nationales Recht überführt hat, soll die grenzüberschreitende Verrechnung der Vorsteuer im Binnenmarkt ab 2010 einfacher werden.
Für deutsche Unternehmen ist der Adressat für Anträge ab 2010 das Bundeszentralamt für Steuern. Diese Stellen nehmen den Antrag entgegen, prüfen seine Vollständigkeit, verifizieren die Unternehmereigenschaft des Antragstellers und leiten ihn weiter an die Steuerbehörden im jeweiligen Mitgliedsland – und zwar möglichst schnell. 15 Tage haben sie dafür Zeit, so schreibt es die Novelle vor. Künftig setzt sich der Antragsteller also nur mit den Antragsmodalitäten in seinem Land auseinander. Ein weitere Vorteil für die Unternehmen soll auch sein, dass die EU-Mitgliedsländer künftig auf Originalbelege verzichten. Die Dokumente dürfen eingescannt und elektronisch versandt werden. Auch wenn das Ganze etwas Erleichterung bring, bin ich der Meinung, dass für Geschäfte von Unternehmen zu Unternehmen in der EU nie Umsatzsteuer anfallen sollten.

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