Wenn das Finanzamt Anträge ablehnt


steuerImmer wenn das Finanzamt einen Verwaltungsakt zulasten eines Steuerzahlers erlassen oder ändern will, muss es ihn hierüber grundsätzlich informieren und ihm die Chance geben, sich zu äußern. Das bedeutet, dass man nicht nur einen Monat, sondern ein ganzes Jahr Zeit hat, Einspruch einzulegen. Meist werden Gewinne abgeändert, das Halbeinkünfteverfahren nicht beachtet oder Sonderausgaben gestrichen. Alles ohne Erläuterung. Es gibt aber nur wenige Ausnahmen, wo das Finanzamt sie nicht informieren muss:

  • Wenn das Finanzamt die Angaben eines Steuerpflichtigen übernimmt und nur geringfügige Korrekturen (etwa bis zehn Prozent Abweichung) ansetzt.
  • Wenn das Finanzamt eine Allgemeinverfügung erlassen will oder Verwaltungsakte mithilfe automatischer Einrichtungen ändern will (etwa nach Vorläufigkeitsvermerken wie jetzt bei der Pendlerpauschale).
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