Die Stimme der Belegschaft


compamediaMitarbeiterbefragungen sind zum festen Bestandteil der Personalarbeit geworden. Welche Vorteile externe Anbieter bringen, zeigt eine Umfrage, die compamedia unter 107 Personalverantwortlichen mittelständischer Unternehmen in ganz Deutschland durchgeführt hat. 73 % der befragten Mittelständler führen regelmäßig, das heißt mindestens alle zwei Jahre, Mitarbeiterbefragungen durch. Damit wollen die Personaler zum einen herausfinden, wie zufrieden ihre Angestellten tatsächlich sind (67 %). Zum anderen wollen sie damit Quellen für Unzufriedenheiten aufdecken (68 %) und Verbesserungspotenziale ihrer Personalarbeit erkennen (66 %). Um die Chancen von Mitarbeiterbefragungen effektiv zu nutzen, organisiert fast die Hälfte der Mittelständler die Befragungen über externe Anbieter. Für die professionell und unabhängig durchgeführte Mitarbeiterbefragung durch externe Anbieter spricht laut Meinung der befragten Unternehmen die hohe Glaubwürdigkeit (42 %) und die Tatsache, dass die Anonymität der Mitarbeiter besser gewahrt wird (44 %). 29 % versprechen sich dadurch, Betriebsblindheit zu vermeiden, und 25 % hoffen, dadurch Kapazitäten zu sparen. Viele Personaler verlassen sich auf die Professionalität externer Anbieter mit wissenschaftlichem Hintergrund. Von ihrem Know-how versprechen sie sich Erkenntnisse, die über eine Analyse des Wohlbefindens der Mitarbeiter hinausgehen. Denn die Zufriedenheit allein führt noch nicht zu wirtschaftlichem Erfolg. Die Universität St. Gallen untersucht im Rahmen des Unternehmensvergleichs „Top Job“ beispielsweise sogenannte organisationale Energiezustände wie angenehme oder resignative Trägheit oder aber korrosive beziehungsweise produktive Energiezustände. Der Grad der produktiven Energie zum Beispiel gibt an, in welchem Ausmaß ein Unternehmen das emotionale, mentale und verhaltensbezogene Potenzial der Mitarbeiter für die Verfolgung seiner Ziele mobilisiert hat. „Die Themengebiete, zu denen wir Mitarbeiter befragen, sind erwiesenermaßen relevant für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens“, erklärt Prof. Dr. Heike Bruch, wissenschaftliche Leiterin von „Top Job“ den Unterschied zu gewöhnlichen Mitarbeiterbefragungen. „Anhand dieser Daten zeigen wir Personalern und Geschäftsführern Verbesserungspotenziale auf und geben klare Handlungsempfehlungen. Zudem vergleichen wir die Daten mit anderen Unternehmen aus ganz Deutschland“, führt Bruch weiter aus.

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