Neues Bilanzrecht


Eine der größten Reformen des Bilanzrechts tritt in Kraft und soll dem Mittelstand mehr Luft verschaffen. Vor allem die Pflicht zur Buchführung wird vereinfacht und für einige Betriebe sogar komplett entfallen.

Nach einer mehr als einjähriger Beratung hat der Bundesrat grünes Licht für die größte Reform des Bilanzrechts seit mehr als 20 Jahren gegeben. Das Gesetz sieht eine Entlastung des Mittelstands um rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr vor.
Künftig werden Einzelkaufleute  mit weniger als 500.000 Euro Umsatz und 50.000 Euro Gewinn pro Geschäftsjahr dann von der Pflicht zur Buchführung, Inventur und Bilanzierung befreit. Bei größeren Unternehmen werden die Schwellenwerte, die über den Umfang der Informationspflichten entscheiden, angehoben.
Das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB) wird durch die Reform auf eine Stufe mit internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) gestellt, soll aber kostengünstiger und einfacher sein. Immaterielle Vermögensgegenstände können künftig wie Patente oder Know-how in der HGB-Bilanz angesetzt werden.
Das Gesetz soll noch in diesem Jahr in Kraft treten. 
Die neuen Bilanzierungsregelungen  müssen dann für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2010 angewendet werden.
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