So senken Sie die Vorauszahlungen an das Finanzamt


 

steuerEin Problem, von dem mir in letzter Zeit häufig berichtet wird, sind die „unerwarteten“ Vorauszahlungen, die Gründer, Unternehmer und Selbständige an das Finanzamt zu bezahlen haben. Firmenchefs müssen alle drei Monate Vorauszahlungen auf ihre Einkommensteuer leisten. Die Höhe wird vom Finanzamt auf Grundlage des letzten Einkommensteuerbescheids berechnet. Da liegt dann auch das Problem, denn Einbrüche nach einem guten Jahr sind nicht unbedingt selten. Um die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer zu reduzieren, genügt es, wenn man einen formlosen Antrag beim zuständigen Finanzamt stellt. Das Schreiben sollte bis zur Erhebung der letzten Einkommensteuervorauszahlung am 10. Dezember eines Jahres bei der Behörde eingehen. Die Reduzierung des Einkommens muss mindestens 600 Euro betragen.
Damit das Finanzamt den Antrag auch annimmt, sollte  man auflisten, wie sich das Einkommen für das laufende Jahr zusammensetzt. Danach muss man begründen können, warum man eine Senkung beantragt. Gründe dafür sind z.B.:
  • Hohe Investitionen in den Betrieb
  • Einbruch bei den Aufträgen
  • Negative Entwicklung bei Nebeneinkünften wie Vermietung,etc. 
Es gibt noch andere Gründe, wie Unterhaltspflichten oder Kinderbetreuungskosten, die man aber mit einem Steuerberater besprechen sollte, da es dort oft auf Einzelsituationen ankommt.
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