Deutschland fehlt Gründerkultur


Laut einer Studie des Institutes für Arbeitsmarkt – und Berufsforschung (IAB) und des Institutes für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover ist Deutschland kein Gründerland. Nur 1,4 Prozent der 18- bis 64-Jährigen beschäftigen sich derzeit mit dem Aufbau eines Unternehmens. Die Bilanz der vergangenen Jahre fällt nicht besser aus: Gerade einmal 2,4 Prozent haben seit 2005 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Im internationalen Vergleich landet Deutschland damit auf dem vorletzten (!) Platz unter den 18 hoch entwickelten Ländern. Schlechter dran sind nur die Belgier, auf dem Spitzenplatz landete die USA. Dabei sind laut Studie die Rahmenbedingungen für deutsche Gründer gut. Die vorhandene Infrastruktur und der Schutz des geistigen Eigentums zeichnen Deutschland als Standort für Unternehmen aus. Das Problem liegt wohl daran, dass man in Deutschland lieber unzufrieden für ein Unternehmen arbeitet, als eigene Ideen zu realisieren.
Es fehlt nicht an öffentlicher Unterstützung, sondern eher an Unterstützung aus dem privaten Umfeld.

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