Printmedien: Der L-Wert


Bei lokaler Werbung und PR habe ich mich immer gefragt, wie gut eine Tageszeitung Leser erreichen kann. Die Media-Daten sind ja nur bedingt aussagekräftig. Aus Studien ist z.B. bekannt, dass nur 19 Prozent der Zeitungskäufer ihr Exemplar alleine nutzen. Was ist mit dem Rest? Genau hier setzt der L-Wert in drei Stufen an: In grossen Gemeinden ab ca. 100.000 liefert der MA mit mindestens 60 Fällen im WLK (weitesten Leserkreis) berechenbare Grössen, damit der L-Wert der bekannten Brutto-Reichweite entspricht. Für alle übrigen Gemeinden wird ein mittlerer LpE (Leser Pro Exemplar) gesetzt, der sich aus der Auflage und der MA-Kontaktsumme ergibt. Im dritten Schritt werden die unterschiedlichen Haushaltsgrössen berücksichtigt und ein differenzierter LpE-Wert pro Gemeinde berechnet. Der L-Wert schließt damit Lücken, die bisher aufgetreten sind.

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