Stundenlohn eines Webworkers


Eine wichtige Frage, die häufig gestellt wird, ist die nach dem Lohn. Meist wird eine Tätigkeit im World Wide Web nach Stundensätzen oder erledigten Aufgaben abgerechnet. Der Stundenlohn,der im Durchschnitt erzielt wird, liegt aus meiner Erfahrung zwischen 12 und 40 Euro. Diesen Lohn kann man ohne irgendeine abgeschlossenen Ausbildung erreichen. Oft wird aber eine Art „Online“-Examen von den Unternehmen für das Auswahlverfahren genutzt. Man sollte auch nicht vergessen, dass eine gute Ausbildung und Referenzen oft darüber entscheiden, ob man den Job bekommt. Das relativiert viele Jobangebote, die keine besondere Qualifikation oder Ausbildung in den Ausschreibungen vorraussetzen.
Der Stundenlohn selbst variiert sehr stark und da die meisten Webworker mehr als einen Job erledigen, ergibt sich meist eine Mischkalkulation. Zuerst werden die besser bezahlten Jobs erledigt und danach in absteigender Tendenz die weniger gut bezahlten, bis man seinen geplanten  monatlichen Umsatz erreicht hat. In einigen Monaten muss man also deutlich mehr für sein Geld arbeiten, als in anderen. Oft hängt der Lohn auch vom Verhandlungsgeschick ab.
Natürlich ist es auch möglich, nebenberuflich als Webworker zu arbeiten. Man sollte aber davon ausgehen, dass viele Jobs eine wöchentliche Arbeitszeit von mindestens 10 Stunden vorraussetzen. Auch als Blogger kommt man meist nicht unter 10 Stunden weg, wenn man damit etwas Geld verdienen will. Die Planung sollte auch noch ca. 2 Stunden pro Woche für administrative, verwaltende und sonstige unbezahlten Aufgaben berücksichtigen, die immer anfallen.
Wichtig ist es zu verstehen, dass von diesem Stundenlohn noch Steuern, Versicherung, Miete, Computer, Internetverbindung und andere Abgaben bezahlt werden müssen. Umsatz ist eben nicht gleich Gewinn!
Wie mann sieht, arbeiten Webworker meist auf selbständiger oder freiberuflicher Basis. Für nebenberufliche Tätigkeiten gibt es teilweise auch „400 Euro“- Jobs. Was für wen sinnvoller ist, muss jeder selber entscheiden.
Ich denke damit auch die Frage geklärt zu haben, ob man davon hauptberuflich leben kann.

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