Internationale Kommunikation als bedeutende Herausforderung der Globalisierung


Gastbeitrag von Julia Hauser

Man liest es in den Zeitungen und lernt es bereits in der Unterstufe: die Globalisierung ist ein Phänomen des 21. Jahrhunderts und damit eine kulturgeschichtlich bedeutende Weiterentwicklung unserer Zeit. Speziell im Bereich der Wirtschaft hat die Globalisierung einige grundlegende Veränderungen mit sich gebracht. Als Märkte für Produkte oder Dienstleistungen werden heute nicht mehr einzelne Länder oder Regionen definiert, sondern viel mehr ganze Kontinente oder der gesamte Weltmarkt. International Geschäfte zu machen ist heute um ein Vielfaches leichter als noch vor 15 – 20 Jahren. Damals musste man große Anstrengungen auf sich nehmen und in vielen Fällen auch das nötige Glück haben um Aufträge im Ausland zu bekommen. Heute wird man in dieser Sache von vielen Seiten unterstützt. Zum einen werden Fachkräfte und Akademiker dahingehend ausgebildet, dass sie mit ausländischen Geschäftspartnern zusammenarbeiten können und auch über das dafür nötige interkulturelle Wissen verfügen. Zusätzlich dazu ist man seitens der Interessenvertretung der Wirtschaft sehr darauf bedacht, dass die heimischen Firmen am internationalen Markt erfolgreich sind und ihre Produkte ins Ausland verkaufen.

Die Globalisierung und Internationalisierung der Wirtschaft hat aber nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen mit sich gebracht, denen man sich als Unternehmen stellen muss. Eine dieser bedeutenden Herausforderungen ist die Kommunikation mit den ausländischen Geschäftspartnern. Macht man als kanadisches Unternehmen beispielsweise mit einem Kunden aus Italien gute Geschäfte, sollte man über ausreichende Kenntnisse in der italienischen Sprache verfügen. Um hier eine reibungslose und damit erfolgreiche Kommunikation zu gewährleisten gibt es eigene Übersetzungsbüros für Italienisch, die Schriftstücke und andere Dokumente übersetzen. Die Sprachexperten solcher Übersetzungsbüros für Italienisch müssen neben umfangreichen Italienischkenntnissen natürlich auch über spezifisches fachliches Wissen verfügen. Ein Beispiel hierfür ist die Übersetzung von Bedienungsanleitungen von Elektronikgeräten. Um Komplikationen und Reklamationen zu vermeiden müssen die Übersetzungen dieser Bedienungsanleitung fehlerlos sein. Aus diesem Grund besteht hier ein hoher Anspruch an das fachlich Know-How der Übersetzer.

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2 Antworten

  1. Dem Beitrag kann ich nur zustimmen.
    Vor allem, was die erfolgreiche Kommunikation bzw. das Interkulturelle betrifft. Genauso wichtig wie die Sprache des anderen Unternehmens sind die kulturellen Unterschiede der Kulturen. Man möchte ja nicht den anderen Geschäftspartner verägern, weil man sich nicht mit dessen Traditionen auskennt!
    Auch ein wichtiges Thema ist die Beschaffung: Viele Unternehmen beschaffen ihr Material mittlerweile im Ausland – aus Kostengründen.
    Dabei leidet allerdings das Risikomanagement…
    Habe zu dem Thema einen spannenden Artikel gefunden, den man als Ergänzung zu Ihrem tollen Beitrag sehen darf 🙂

    http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/globale-beschaffung-wichtiger/

  2. Absolut richtig. Es ist wichtig dass ich als Unternehmer in einem anderen Land mich mit der Kultur und der Tradition beschäftige. Nur so kann ich auch erfolgreich mein Unternehmen im Ausland führen. Nicht alle Länder haben die selbe Interpretation von Abläufen. Es gibt andere Wertesysteme und Umgangsformen. Deshalb sollte man bei der Erschließung von neuen Märkten unbedingt lokale Angestellte und Manager verpflichten. Dazu habe ich einen sehr guten Praxisleitfaden gefunden http://www.bridge-imp.de/whitepaper.html der 7 Erfolgsfaktoren dafür definiert. Naja auf jeden Fall danke für den sehr informativen Artikel bitte so weiter machen.

    Viele Grüße
    Jürgen

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